Die Planeten-Schablone
Eine Planeten-Schablone? Was ist das? Was soll diese Frage bedeuten? Waren hier Aliens unterwegs? Hatten die Prä-Astronautiker doch recht mit der Erklärung vom Besuch Außerirdischer? Woher wussten unsere Vorfahren so viel über unsere Planeten und unser Sonnensystem?
 
Aliens schließe ich als Antwort aus. Die alten Astronomen bedienten sich offenbar einer Art Schablone. Diese Schablone kann auf jeden Himmelskörper angewendet werden. Waren unsere Vorfahren cleverer als wir es heute sind? Manchmal kommt es mir so vor!
 
Es ist auszuschließen, dass mathematische Berechnungen vor 5000 Jahren mit zwanzig und mehr Nachkommastellen für jeden Planeten erstellt wurden. So machen wir es heutzutage, aber erst seit ca. 30 Jahren.
 
Nur einfachste geometrische Konstruktionen in Verbindung mit der Bruchrechnung können für das Wissen der alten Astronomen verantwortlich sein!
 
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Fangen wir einfach mal an und gehen nach dem Prinzip des "Reverse Engineering" (umgekehrt entwickeln, rekonstruieren) vor.
 
Welche Kultur hat in der Vergangenheit festgelegt, dass
 
  • der Umfang der Erde 40.000 Einheiten haben soll.
  • das Gitternetz der Erdkugel in 360 Grad Schritten aufgeteilt wird.
  • es 4 Himmelsrichtungen gibt und Norden immer oben ist.
  • ein Äquator die Erdkugel in Nord- und Südhalbkugel aufteilt.
  • ein Meter so lang ist, wie er jetzt ist.
  • ein Kilogramm so schwer ist, wie es jetzt ist.
  • ein Tag in 24 Std., 60 Min. und 60 Sek. geteilt wird.
  • usw., usw., usw.
 
Eine Planeten-Schablone würde diese Fragen beantworten. Doch wie soll diese Aussehen? Welche geniale Konstruktion verbirgt sich hier? Ich zeige Ihnen hier, was ich mit einfacher Geometrie herleiten konnte.
 
Eine der wichtigsten Fragen vorab ist die Frage, ob die alten Kulturen den Wert von Pi kannten und in der Lage waren, brauchbare Ergebnisse zu erzielen. Immer wieder liest man im Internet und in alten Büchern, dass die alten Astronomen für Pi den vereinfachten Wert über die Bruchrechnung aus 22 geteilt durch 7, also "22 / 7" verwendet haben. Der Grund für diese Vereinfachung wird in der Unwissenheit der alten Astronomen gegenüber dem mathematischen Wert von Pi vermutet.
 
Das mathematische Pi (3,14159265358979...) hat einen anderen Wert als der Wert von 22 / 7 (3,14285714285714 ...). Der Unterschied (0,00126448926735 ...) ist gering und annähernd gleich, aber eben nicht gleich.
 
In der Betrachtung der Abmessungen von Planeten und Planetenbewegungen scheint der Wert von 22 / 7 geeigneter, als der rein mathematische Wert von Pi zu sein.
 
Aus diesem Grund spreche ich ab jetzt vom Astronomischen Pi = AsPi.
 
Die Berechnung einer Planeten-Schablone fängt  mit einer Zahl an. Es ist die Zahl 9 für eine Strecke und ist gleichzeitig die Hypotenuse eines gleichschenklig rechtwinkligen Dreiecks.
 
Bild 1: Gleichschenklig rechtwinkliges Dreieck
 
Von Interesse sind hier die Längen der beiden gleichen Schenkel. Nach Pythagoras ergibt a² + b² = c². Für die Zahl 9 ergibt das Quadrat 81. Somit haben beide Schenkel jeweils den Wert 40,5.
 
Bild 2: Die Quadrate von x der beiden Schenkel von jeweils 40,5.
 
Für die Länge eines Schenkels von x ziehen wir die Wurzel aus 40,5 und erhalten den Wert 6,363 ...
 
Bild 3: Die errechnete Schenkellänge
 
Diese Schenkellänge ist gleichzeitig der Radius eines Kreises, wie im nächsten Bild 4 zu sehen ist. Für den Durchmesser nehmen wir den doppelten Radius und erhalten 12,727 ...
 
Hier die Schablone:
 
Bild 4: Die Schablone
 
Erklärung:
 
Wenn alle Werte aus Bild 4 mit 1.000 Km multipliziert werden, so erhalten wir für den Umfang der Erde 40.000 Km und für den Durchmesser der Erde 12.727,9220614 Km.
 
Achtung: Für den Umfang eines Kreises gilt Durchmesser x Pi. Um Pi zu erhalten, teilen wir 40.000 durch 12.7279220614 und erhalten einen Wert von 3,14269680526. Das ist etwas mehr als Pi (3,14159265359).
 
Kommen wir nun zur Bruchrechnung und teilen 22 / 7. Das Ergebnis lautet:
 
AsPi = 3,14285714286
 
und ist ebenfalls etwas größer als der Wert vom mathematischem Pi.
 
Die Hypotenuse ergibt eine Länge von 9.000 Km. Wichtig ist hier nicht die Länge, sondern der Wert von 9 (90 Grad) für einen Viertelkreis. Für den Vollkreis ergeben sich 360 Grad.
 
Was noch von Interesse ist:
 
Wir tragen noch die 4 Himmelsrichtungen (Nord, Süd, West, Ost) ein. Das können wir aber nur, wenn wir unsere Erde aus dem Weltraum betrachten und wissen, dass die Erde sich dreht.
 
Ist der Nord- und Südpol in der Position bekannt, so kann erst jetzt der Äquator bestimmt werden.
 
Die Zeiteinteilung für einen Tag wurde mit 24 Stunden, 60 Minuten mit jeweils 60 Sekunden festgelegt. Das ergibt 86400 Sekunden pro Tag. Da die Erde sich dreht und wir eine Gradeinteilung von 360 Grad haben, können wir über Winkel die Zeit bestimmen. Pro Grad müssen lediglich 60 Winkelminuten hinzugefügt werden. 360 Grad x 60 Winkelminuten ergeben 21600 Winkelminuten. Multipliziert mit 4 (4 x Erdquadrant) ergeben sich exakt die 86400 Sekunden.
 
Für die Länge des Meters teilen wir 40.000 Km durch 40.000.000.
 
Für das Gewicht von einem Kilogramm teilen wir einen Meter durch 10. Ein Behälter mit der Kantenlänge von 0,1 Meter, gefüllt mit Wasser, ist mit einem Gewicht von 1 Kilogramm definiert.
 
 
Nun zur Sensation:
 
Laut Wikipedia wird für den Umfang am Äquator ein Wert von 40.075,00 Km und für den Umfang über die Pole ein Wert von 39.941,638 Km angegeben. Unsere Erde ist durch die Eigendrehung an den Polen etwas abgeplattet.
 
Berechnen wir den Erdumfang nach unserer Planeten-Schablone, so rechnen wir
 
12.727,922 Km x AsPi = 40.002.041 Km
 
für den Erdumfang. Einen solchen glatten Wert konnte niemand erwarten.  Sensationell ... und einfach genial
 
Dieser Wert entspricht unserem heutigen idealisierten Gitternetz von 40.000 Km. Die messtechnische Abweichung ist so gering, dass Sie als vernachlässigbar gelten kann.
 
 
Ausblick: (Szenario)
 
Eine Planeten-Schablone muss auch für die Berechnung anderer Planeten gelten. Das bedeutet, wir nehmen die gleichen Zahlen und übertragen diese Schablone auf andere Planeten. Zum Beispiel wird der Umfang der Planeten immer die 40.000 Km behalten. Lediglich die Länge eines Meters wird sich ändern. Auch die 360 Grad oder der Durchmesser, Radius, etc. bleiben erhalten.
 
Zur Zeit macht sich die Menschheit auf den Weg, den Mars zu besiedeln.
 
Fragen wir mal nach der Länge eines Mars-Meters und dem Gewicht von einem Liter Wasser auf dem Mars. Das ist doch eine interessante Frage, angesichts einer bevorstehenden Besiedlung des Mars.
 
Laut Wikipedia beträgt der Durchmesser am Mars-Äquator 6782,4 Km und der Durchmesser über die Mars-Pole 6752,4 Km. Beide Durchmesser ergeben einen Mittelwert von 6767,4 Km. Nun benutzen wir für Pi den Wert 22 / 7, also unser neues AsPi.
 
Wie Sie nun wissen, steht bei einem AsPi die Zahl 22 für den Umfang eines Kreises und die Zahl 7 für den Durchmesser eines Kreises.
 
Nun teilen wir 6767,4 Km durch 7 und nehmen das Ergebnis mal 22. Wir erhalten für den Umfang des Mars 21.268,971 Km.
 
Jetzt teilen wir den Marsumfang noch durch 40.000.000 und erhalten für das Mars-Meter eine Länge von 0,5317224275 Meter, oder auch 53,17224275 irdische Zentimeter.
 
Für das Volumen eines Mars-Liters (5,3172 cm³), gefüllt mit Wasser, ergeben sich 150,331 irdische Kubikzentimeter.
 
Die Fallbeschleunigung beträgt auf der Erde 9,81 m/s² und auf dem Mars 3,69 m/s² (lt. Wikipedia). Teilen wir nun 9,81 m/s² durch 3,69 m/s², so erhalten wir einen Faktor von 2,66.
Werden die 150,331 cm³ durch 2,66 geteilt, so ergibt sich ein Gewicht für einen Mars-Liter von nur 56,52 irdischen Gramm.
 
Ein 75 Kg schwerer Mensch wiegt auf dem Mars nur 28,2 irdische Kilogramm.
Seine Körpergröße von ca. 180 irdischen Zentimetern entsprechen jedoch 3,39 Mars-Meter.
 
So sieht es aus, wenn wir unsere gewohnten irdischen Maßstäbe auf den Mars projizieren. Wir bekommen ein Gefühl für diese ungewohnte Umgebung.
 
 
Fazit:

Die Frage, welche Kultur eine astronomische Schablone entwickelt und festgelegt hat, kann an dieser Stelle nicht beantwortet werden.
 
Wir sind nur die Nutzer dieser genialen mathematischen Zusammenhänge.
 
Die universelle Sprache zwischen unserer Zivilisation und den alten Kulturen ist die Mathematik.
 
(Bitte beachten Sie das Copyright des Autors)
 
 
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